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Der perfekte Lebenslauf

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Bevor Sie einen Lebenslauf schreiben,  sollten Sie sich ein paar Gedanken über Aufbau und Inhalt machen. Unnötige Informationen oder das Fehlen von wichtigen Daten schaden der Qualität des Lebenslaufs.

Die Grundregeln für den Aufbau Ihres Lebenslaufs:

  • Die Länge des perfekten Lebenslaufs: Eine Seite nur in Ausnahmefällen zwei Seiten.
  • Persönliche Informationen im Lebenslauf: Wenn Sie einen Lebenslauf schreiben, sollten Sie zu Beginn Ihren
    • vollen Namen nennen,
    • Geburtsdatum und Geburtsort,
    • den Familienstand (ledig oder verheiratet),
    • Ihre Anschrift sowie Kontaktinformationen – in der Regel Telefon- oder Handynummer und E-Mail-Adresse.
  • Ein aussagekräftiges Foto: Obwohl es keine Pflicht ist, raten wir dazu, denn das zeigt Offenheit und steigert Ihre Chance auf ein Vorstellungsgespräch.
  • Ausbildung: hier beginnen Sie mit der höchsten, abgeschlossenen Ausbildung/ Qualifikation an und der Dauer der jeweiligen Ausbildung. Berufseinsteiger mit Hochschulabschluss dürfen auch den Titel der Diplomarbeit nennen.
  • Die Berufserfahrung sind das Kernstücke jedes Lebenslaufes, und der wichtigste Teil. Wählen Sie eine kurze, treffende Positionsbeschreibung und geben Sie die wichtigsten drei bis fünf Aufgaben an, die Sie ausgeübt haben. Wenn Sie BerufseinsteigerIn sind, und noch keinen Vollzeitjob hatten, dürfen Sie hier relevante Praktika, Studentenprojekte mit Praxisbezug oder passende Nebenjobs angeben. Auch hier beginnen Sie mit dem letzten, bzw. dem aktuellen Dienstgeber
  • weitere Qualifikationen wählen Sie wichtige und wesentliche Informationen aus. Im Lebenslauf schreiben Sie alle, für die offene Stelle, relevante Qualifikationen. Dazu zählen Weiterbildungen, Sprachkenntnisse (bitte mit einer präzisen Angabe, wie gut Sie die Sprache beherrschen), Auslandsaufenthalte, EDV-Kenntnisse, Führerscheine, und weitere Fähigkeiten, die für die ausgeschriebene Tätigkeit erforderlich sind.
  • Hobby: Hat die persönliche Freizeitgestaltung in den Lebenslauf Platz oder soll diese draußen bleiben? Hier gilt folgende Regel: Sie sollten Ihre Hobbys nur in den Lebenslauf schreiben, wenn Sie zur ausgeschriebenen Stelle passen. Fotografieren bietet sich bei einer Bewerbung für eine Ausbildung zum Mediendesigner an. Soziales Engagement können Sie in jedem Fall nennen, denn das wird als sinnvolle Freizeitgestaltung angesehen. Sport sollten Sie nur nennen, wenn die Verletzungsgefahr dabei nicht zu groß ist und man darin Teamgeist (bei Teamsportarten) erkennen kann, oder wenn Sie besonders erfolgreich waren, denn damit zeigt sich Ehrgeiz und Zielstrebigkeit.

Wer – wo – was: Vergessen Sie bei allen Stationen (Tätigkeiten und Weiterbildungen) nicht den Zeitraum, den Ort und das Unternehmen bzw. das Weiterbildungsinstitut zu nennen.

Das Vier-Augen-Prinzip: Den fertigen Lebenslauf sollte mindestens eine zweite Person gegenlesen. Denn vier Augen sehen mehr als zwei. Der Korrekturleser entdeckt nicht nur Fehler, die Ihnen verborgen geblieben sind, er kann Ihnen auch sagen, ob er nach dem Lesen einen guten Eindruck von Ihnen als Bewerber hat. Ideal als Feedback – Geber ist eine Person, die bereits Erfahrung mit Bewerbungen hat oder die besonders gut im Lebenslauf schreiben ist oder Sie suchen Unterstützung bei einem (Bewerbungs-)Coach.

Vermeiden Sie diese typischen Fehler im Lebenslauf

Damit beim Lebenslauf schreiben nichts schief geht, kontrollieren Sie noch einmal diese typischen Fehler:

  • Kontaktinformationen sind falsch oder fehlen. Stellen Sie sich vor: Der Personalchef will Sie zum Bewerbungsgespräch einladen, doch statt Ihrer Stimme hört er am Telefon nur „kein Anschluss unter dieser Nummer“.  Der Grund könnte eine fehlende Ziffer der Handy­nummer sein, oder Sie haben eine neue Handynummer und diese auf Ihrem Lebenslauf noch nicht aktualisiert. Falsche Telefonnummer, Buchstaben­dreher in der E-Mail-Adresse – können dazu führen, dass Sie nicht zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden und Sie so eine Chance vergeben – daher unbedingt kontrollieren.
  • Der Lebenslauf ist unübersichtlich. Der Lebenslauf sollte tabellarisch und übersichtlich sein. Wenn der Personalchef nicht auf den ersten Blick sieht, wo er Ihre Berufserfahrung findet, haben Sie beim Lebenslauf schreiben etwas falsch gemacht. Alle Informationen müssen in übersichtlichen Blöcken mit treffenden Überschriften stehen..
  • Sie nennen im Lebenslauf nur Jahreszahlen. Das ist zu ungenau. Viele Bewerber geben nur die Jahreszahlen an, um damit Lücken im Lebenslauf zu verstecken. Das wissen Personalverantwortliche und schauen deshalb genau hin, wenn die Monatsangabe fehlt. Nennen Sie immer Jahr und Monat, indem Sie eine Tätigkeit begonnen oder beendet haben.
  • Übertreibungen oder falsche Angaben. Bleiben Sie bei der Wahrheit, falsche Angaben fallen meistens schon beim Lesen auf, spätestens aber beim Bewerbungsgespräch. Bleiben Sie daher bei der Wahrheit!

Ein lückenloser und formal korrekter Lebenslauf ist wichtig für ein gutes Gesamtbild und vermittelt den ersten Eindruck. Der Lebenslauf bietet die Entscheidungsgrundlage ob Sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden oder nicht. Deshalb sollten Sie einen professionellen Eindruck vermitteln.

Posten Sie Ihre Fragen, Erfahrungen und Anregungen in den Kommentaren.

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